Vorstehertag im Kirchenbezirk Leipzig

Zum diesjährigen Vorstehertag des Kirchenbezirkes Leipzig lud Bischof Thomas Cramer alle Vorsteher, ihre Vertreter sowie ihre Frauen in die Gemeinde Wurzen ein.

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst begann dieser Vorstehertag. Bischof Cramer diente mit dem Bibelwort aus Apostelgeschichte 5, 42 " ...und sie hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus."

Der Bischof hob hervor, dass das Evangelium Jesu Christi erfahrbar sein soll. So wird im Tempel in den Gottesdiensten das Heil gepredigt und die Sakramente der Kirche Christi gespendet. Aber auch im Privaten ist es wichtig, die Beziehung zum Nächsten, zu Bruder und Schwester zu leben. Dies mag im gemeinsamen Gebet, im gemeinsamen Austausch von Glaubenserfahrungen, sowie praktizierter Nächstenliebe geschehen.

Traditionell gab der Bischof den Vorstehern ein Grußwort mit. Diesmal stand es in 2. Timotheus 1, 7 "Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit." Dieses Wort mag den Vorstehern als Stärkung für die Arbeit in ihren Gemeinden dienen.

Nach Beendigung des Gottesdienstes wurden die Vorsteher, die Vorstehervertreter, sowie ihre Frauen aus den 15 Gemeinden des Kirchenbezirkes vorgestellt.

Die Brüder erfreuten die Gemeinde noch mit einem Männerchorlied.

Zur Gemeinschaftpflege waren noch ein gemeinsames Mittagessen und der Besuch des Stasi-Bunkers in Machern vorgesehen.

Mit dem Kaffeetrinken an den Lübschützer Teichen klang der diesjährige Vorstehertag aus.