16. Hallesche Nacht der Kirchen
Einladung zum Leben: Nah bei Dir

So lautete in diesem Jahr die Überschrift über die Nacht der Kirchen in Halle (Saale), dem größten und ältesten ökumenischen Sommerfest in Mitteldeutschland laut Aussage des Oberbürgermeisters Dr. Bernd Wiegand im diesjährigen Grußwort.

 

Unsere Kirchengemeinde hatte für diesen Abend folgendes Programm gewählt:

  • Nah bei dir: In der Schöpfung – Unsere Verantwortung für die Schöpfung heute (Infostand)
  • Nah bei dir: In der Nächstenliebe – Arbeit im Kinderhospiz (Infostand)
  • Nah bei dir: In der Musik – 15minütige Orgelvorträge zu jeder vollen Stunde

Und dieses Programm führte eine Reihe von Besuchern in unser Gemeindezentrum, obwohl das regnerische Wetter nicht verlockend war.

Einige kamen gezielt zu den Orgelvorträgen, die sie bereits in den Jahren zuvor schätzen gelernt hatten. Dieses Mal gehörte auch eine Lesung des Textes „Herr, bleib bei mir…“ (H. F. Lyte 1793-1847, NGB 180) mit einfühlender Orgelbegleitung dazu.

Andere kamen wieder, weil sie uns schon kannten und sehen wollten, was es Neues gibt; ja sogar vorausplanend nach dem beliebten Adventskonzert im Dezember fragten.

Mancher kam spontan das erste Mal in das etwas abgelegene Gotteshaus, froh es gefunden zu haben. „Ich geh‘ ja sonst nicht in die Kirche, aber einmal im Jahr, na ja…“, so eine etwas verlegene Aussage.

Ganz besonders erfreute uns der Besuch einer Gruppe Jugendlicher aus der Evangelischen Petrusgemeinde Kröllwitz, die gemeinsam mit ihrem Pfarrer und einem Elternpaar plötzlich im Foyer stand. Im Rahmen des Konfirmandenunterrichts besuchten sie an diesem Abend verschiedene Kirchen, so auch uns. Sie waren sehr interessiert, vor allem an den beiden Infoständen der Arbeitsgruppe „Schöpfungsverantwortung“ und der „Arbeit im Kinderhospiz Halle“, wo sie vom Standpersonal fachkundige Auskunft erhielten. Zudem konnten wir Ihnen je einen Flyer „Die Konfirmation“ und „Kirche kennenlernen“ aus der Schriftenreihe unserer Kirche übergeben.

Auch wenn die Besucherzahlen gegenüber den Vorjahren rückläufig sind ist es dennoch ein schönes Gefühl, andere Christen und interessierte Menschen in der Stadt zu wissen und kennen zu lernen, eben: „Nahe bei ihnen zu sein.“