Hallesche Weihnachtswerkstatt für 2013 pünktlich geschlossen

Das dritte Jahr in Folge beteiligte sich die Gemeinde Halle (Saale) an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ als eigenständige Sammelstelle im Gemeindezentrum der Neuapostolischen Kirche.

Im Newsletter der Organisation „Geschenke der Hoffnung e.V.“ war am 3. Dezember 2013 zu lesen: „Hunderttausende Päckchenpacker haben auch 2013 die weltweit größte Geschenkaktion für Kinder in Not unterstützt. Nach den vorläufigen Zahlen können sich insgesamt mindestens 491.771 Mädchen und Jungen über das oftmals erste Weihnachtsgeschenk ihres Lebens freuen. Dank zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiter sind die Päckchen nun auf dem Weg zu den Empfängern. In Bulgarien, Moldau, Polen, der Slowakei, Weißrussland und anderen Ländern werden die Geschenke dann von Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen verteilt.“

Als Sammelstelle baut man ein Netzwerk aus Annahmestellen auf. Das können als Anlaufstellen Blumenläden, Apotheken o.ä. sein, wo die Bevölkerung Päckchen abgeben kann. Unserer Sammelstelle waren dieses Jahr 22 Annahmestellen zugeteilt. Nach dem offiziellen Abgabetermin (15. November) wurden die Päckchen zur Sammelstelle gebracht und dort nach Endkontrolle mit dem Siegelband der Aktion verschlossen. Jede Sammelstelle trägt die Verantwortung für die Qualität eines jeden Päckchens und jedes Päckchen muss pünktlich vor dem ersten Advent die Sammelstelle verlassen.

Aus unserer Gemeinde wurden ca. 70 Päckchen gepackt und über 300 € gespendet. Viele Geschwister beteiligten sich mit Sachspenden, die auch dazu dienten, etwas „magere“ Päckchen aufzufüllen. Insgesamt konnten dieses Jahr 825 Päckchen in unserer halleschen Sammelstelle versandfertig gemacht werden. Darüber freuen wir uns riesig!!!

Rückblickend auf „Weihnachten im Schuhkarton 2013“ empfinde ich eine große Freude und Dankbarkeit über die vielen helfenden Hände, die sich ihrer Gabe entsprechend in die Arbeit eingebracht haben. Es wurden:

  • Grußkarten gebastelt,
  • Mützen, Schals, Socken gestrickt,
  • Sachspenden gesammelt,
  • Päckchen transportiert,
  • Schuhkartons beklebt,
  • Schuhkartons befüllt,
  • Schuhkartons kontrolliert,
  • Schuhkartons versandfertig gemacht,
  • Helfer kulinarisch betreut,
  • 91 gefüllte Umzugskartons pünktlich in den LKW verladen,
  • Hände zum Gebet gefaltet.

Nun ist die hallesche Weihnachtswerkstatt in unserem Gemeindezentrum für dieses Jahr wieder geschlossen.

Was bleibt? Das ist Freude über die schönen Begegnungen, auch außerhalb von Gottesdienst und Singestunde, Freude über die Zusammenarbeit und unser wunderbares Päckchenergebnis.

Möge nun jedes Päckchen ein Kind erreichen, Weihnachtsfreude und Weihnachtsfrieden bringen und die nachhaltige Botschaft ins Herz pflanzen: An mich wird gedacht!

Autor: C.B./Fotos: F.N.