Benefizkonzert für "Weihnachten im Schuhkarton"

Ein Päckchen, was soll’s bringen außer kurzweiliger Freude? Eine vor Jahren beschenkte und jetzt engagierte Moldawierin schreibt dazu rückblickend: „Was mich am meisten bewegte, war, dass ein anderer Mensch an mich gedacht hatte,…“ (aus Aktionsbericht 2010, Seite 21, Herausgeber „Geschenke der Hoffnung e.V.“)

Wie schon in den Jahren 2009 und 2010 beteiligt sich unsere Gemeinde auch 2011 an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Das war Anlass, darüber nachzudenken, wie man noch mehr Menschen animieren kann, einen kleinen Beitrag zu leisten, um Gutes tun zu können.

Unser „Werkzeug“ sollte ein Benefizkonzert sein, das durch Sänger und Instrumentalisten eines Projektchores aus dem Kirchenbezirk Halle (Saale) am Sonntag, 6. November 2011, um 17:00 Uhr aufgeführt wurde. Über persönliche Verbindungen entstand der Kontakt zur evangelischen Kirchengemeinde Am Gesundbrunnen in Halle, die uns dankenswerter Weise ihre Kirchenräume als Veranstaltungsort zur Verfügung stellte. So spiegelte sich der überkonfessionelle Charakter dieser Aktion auch im Detail wider.

Etwa 100 Zuhörer folgten der Einladung, die durch Flyer, Bekanntgabe in den Gemeinden und Mund-zu-Mund-Propaganda verbreitet wurde. Gewiss, keine große Hörerschar; aber würde das einen Verzicht rechtfertigen?

Die Anwesenden wurden nicht enttäuscht. Die gute Akustik unterstützte die Sänger und Spieler, welche ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm darboten. Am Ende kamen 331,50 Euro dem Zweck zugute. Damit werden anteilig die Transportkosten für die kleinen Päcken beglichen.

Gutes tun – zwischen Erntedank und Weihnachten. Das kann das Verbindende sein zwischen Konfessionen, Christen und Atheisten. Und so mag jeder auf seine Weise das Lied „Betende Hände“, das Bestandteil des Programms war, mitgetragen haben – mit betenden, gebenden und helfenden Händen.

Autor: U.B./Foto: F.N.