Eins, Zwei, Drei, Vier ...

... die Crailsheimer waren zum vierten Treffen wieder hier.

Hier - das ist unsere Stadt Halle (Saale) und unsere Gemeinde in der Pfälzer Straße 16.

                                                                                                            

Das diesjährige Zusammensein mit unseren Freunden fand vom 04. bis 05. August in schöner „Wechsel-Tradition" (einmal hier - einmal dort) statt.

Die Vorbereitungen begannen bereits im Februar. 

In der Folgezeit wurden viele Ideen zur Gestaltung des Wochenendes ausgetauscht. Die daraus entstandenen Gespräche, Briefwechsel und auch die Nutzung der sozialen Medien ließen die Vorfreude auf das Wiedersehen in beiden Gemeinden wachsen. 

Seit dem Jahr 2014 kennen wir uns und so ist die Beteiligung der Geschwister von Mal zu Mal gestiegen.

Da sich zu unserer Freude 39 Crailsheimer angemeldet hatten, fuhr erstmalig ein Reisebus, welcher noch von zwei PKWs begleitet wurde, aus dem „Frankenland" in die „Saalestadt". 

Diese schöne Teilnehmerzahl, bei der auch Geschwister und Gäste das erste Mal mit dabei waren, empfanden wir als große Wertschätzung uns gegenüber und sie sollte durch das Treffen verstärkt und vertieft werden.  

Die Fahrt aus Baden-Württemberg nach Sachsen-Anhalt verlief trotz der sommerlichen Temperaturen und des Reiseverkehrs erstaunlich gut. Somit erreichte die Reisegruppe pünktlich das gebuchte „B&B-Hotel" am Hallmarkt. 

Nach einer kurzen Erholungspause gab es einen kleinen Imbiss im Gemeindezentrum. 

Hier war am Samstagvormittag fleißig gearbeitet worden, denn wir wollten die Gäste gebührend empfangen. Dies gelang uns auch, da sich unser Besuch sehr schnell heimisch fühlte.

In ersten Gesprächen berichtete man von vielen schönen Erlebnissen, die im vergangenen Jahr passiert sind. Aber auch Geschehnisse von Trauer, Krankheit und anderen Schicksalsschlägen kamen zum Ausdruck.

Dadurch zeichnet sich unsere Freundschaft aus - man kann sich alles sagen, offen miteinander umgehen und steht sich auch in nicht so guten Zeiten mit Trost, Kraft und gelebter Nächstenliebe zur Seite.

Nach der Stärkung ging es zu Fuß zum Hallenser Marktplatz. Hier kamen noch Geschwister der Gemeinde Halle hinzu. Gemeinsam warteten wir auf den „Sonderzug" der HAVAG (Hallesche Verkehrs-AG).

Auf dem Programm stand nun eine Straßenbahnfahrt inklusive Stadtführung zum „Historischen Straßenbahndepot" in der Seebener Straße. Auf dem Weg dorthin zeigte und erklärte uns unsere Stadtführerin Frau Krauße auf charmante Art und Weise die Sehenswürdigkeiten der Stadt.  

Der Verein „Hallesche Straßenbahnfreunde e.V." kümmert sich, man kann schon sagen, liebevoll um die alten Bahnen und Kraftfahrzeuge, welche in dem Museum instand gehalten und für Sonderfahrten der Stadt Halle eingesetzt werden. 

Für die Werksführung wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und die Mitarbeiter erzählten uns viel Wissenswertes über die Geschichte des Vereins und der Fahrzeuge, über die Werkstattarbeiten und die Museumstätigkeiten.

Die Rückfahrt mit der Straßenbahn führte uns an der Burg Giebichenstein und dem Halleschen Bergzoo vorbei, über das „Steintor Varieté" zurück zum Marktplatz.

Von hier aus ging es zum „Wildschütz" - einer Wildgaststätte in der Innenstadt von Halle.

Die Begrüßung durch die Wirtsleute und ihre Mitarbeiter war sehr freundlich, die Plätze im Biergarten schnell besetzt und die ersten Erfrischungsgetränke bestellt. Alle freuten sich auf einen schönen, geselligen und unterhaltsamen Abend.

Das „Buffet" mit Wild- und Fleischgerichten, entsprechenden Beilagen, verschiedenen Salaten und Nachspeisen ließen wir uns gut schmecken.

Wie schon bei den Treffen zuvor wurde viel im Miteinander erzählt, das Erlebte vom Tag noch einmal besprochen, über das Ein oder Andere herzhaft gelacht und durch die angenehme Atmosphäre der Lokalität entwickelte sich der Abend zu einem Highlight an diesem Wochenende.

Am Sonntag fand der Gottesdienst statt.

Unsere Dirigenten hatten sich zusammen auf ihre Arbeit eingestimmt und übernahmen abwechselnd die Chorleitung des wieder vereinten „H. & C. - Chores". 

Nach dem Gottesdienst gingen die Crailsheimer in ihr Hotel, um alles für ihre Abreise in die Wege zu leiten.

In der Zwischenzeit wurde in der Kirche und auf dem Grundstück von vielen Helfern das Mittagessen vorbereitet.

An dieser Stelle sei den Geschwistern unserer Gemeinde ein herzlicher Dank gesagt, dass sie den „Brunch" mit ihren vielfältigen Gaben so toll unterstützt haben. 

Leider viel zu schnell kam der Busfahrer, um die Abfahrt bekannt zu geben.

Doch bevor die große Verabschiedung anfing, hatte jemand die Idee, gemeinsam das Lied: „Der Herr ist mein Licht…" zu singen. Gesagt - getan - und so erschallte bei herrlichem Wetter dieses schöne Kirchenlied.

Unser Gemeindevorsteher, Evangelist Uwe Bartels, und einige Geschwister begleiteten die Reisenden zu ihrem Bus. Hier hieß es nun endgültig „Auf Wiedersehen" zu sagen - wobei die Betonung auf dem „Wiedersehen" lag.

Der Bus fuhr los, im Inneren und auf der Straße winkte man sich zu und wer weiß - vielleicht fährt im nächsten Jahr ein Reisebus von Halle nach Crailsheim.